Solidarität zum Schutz der Gesundheit von uns, unseren Familien, Nachbarn, Freunden und Mitbürgern – das sollte nicht nur von „oben“ verordnet, sondern in diesen Tagen für jeden eine Selbstverständlichkeit sein.

In dieser Woche haben wir viele Telefonate geführt mit besorgten Freunden und Familienangehörigen in Italien, Spanien, Portugal, Schweden und hier in Deutschland. Es ging um ganz praktische Dinge, wie darum, auch ohne Hamstereinkäufe gut aufgestellt zu sein, oder darum, was jetzt noch angemessen ist und was nicht. Und natürlich ging es um den eigenen Schutz und den der Familie sowie der Mitmenschen. Es ging auch darum, medizinische Fake News zu unterscheiden von Expertenwissen und so manche Verschwörungstheorie oder selbst gebildete Meinung zurück in die Realität zu holen, die uns die Zahlen und das Wissen der Experten vorgeben.

Natürlich machen sich alle Menschen gerade riesige Sorgen, auch weit über ihre Gesundheit hinaus.

Gesundbleiben und unsere Mitmenschen schützen durch unser eigenes Verhalten, stehen aber jetzt im Moment – trotz aller anderen berechtigten Sorgen – absolut im Vordergrund!

Immer wieder haben wir darum in dieser Woche die Maßnahmen erklärt und wiederholt, die in den seriösen Sendungen und Zeitungen auf  Expertenaussagen basieren:

  • körperlichen Abstand halten auch zu Freunden (das Virus wird durch Tröpfeninfektion übertragen)
  • regelmäßig und vor allem, wenn man draußen war, mindestens 20 Sekunden Hände waschen (weil man über die Hände das Virus weitergibt und, wenn man sich selbst ins Gesicht, die Augen, an die Nase oder den Mund fasst, anstecken kann)
  • bestmöglich keine Türklinken, Haltestangen in der U-Bahn usw. anfassen (damit die Hände keine Übertragungsquelle werden)
  • darauf achten, sich nicht mit den ungewaschenen Händen ins Gesicht zu fassen, in die Augen, an den Mund, an die Nase (s.o.)
  • Großeltern und ältere Nachbarn und Freunde jetzt nicht besuchen, das gilt vor allem für Kinder und Jugendliche (sie können Überträger des Virus sein, auch wenn sie selber nicht erkranken und keine Symptome zeigen)
  • das eigene Immunsystem nicht unnötig belasten durch Zucker, Alkohol, Nikotin, Lebensmittel mit künstlichen Zusatzstoffen, mehr als drei Tassen Kaffee am Tag (diese Dinge schwächen das Immunsystem)
  • das eigene Immunsystem stärken durch zusätzliche Vitamingaben, auch als Nahrungsergänzungsmittel, ausreichend Schlaf, Stressreduktion (für viele ist jetzt alles runtergefahren, zumindest das kommt dem Immunsystem zugute)

Als Autorinnen von Midlife Care möchten wir auch auf das Thema Selbstfürsorge hinweisen. Das gilt in dieser Zeit nicht nur für Frauen in der Phase des Hormonchaos, sondern für alle Frauen und Männer. Auch wenn die äußeren Umstände extrem schwierig sein sollten, so ist es trotzdem wichtig, dass Sie jetzt besonders auf sich, ihre Bedürfnisse und auch Wünsche achten. Wenn es Ihnen gut geht, können Sie den anderen mit Kraft, Engagement und Optimismus beistehen.  

Wir wünschen Ihnen von Herzen, dass Sie und Ihre Familien gesund und gut durch diese Zeit kommen!