Pflanzen produzieren ätherische Öle, um Insekten anzulocken oder um Schädlinge abzuwehren. Auch wir können ihre Kraft nutzen – zum Beispiel für einen erholsamen Schlaf.

Die ätherischen Öle sind öliger Natur und verflüchtigen sich in der Luft. Darum riecht es so gut im Wald.

Seit Jahrhunderten werden ätherische Öle in der Medizin angewandt. Sie wirken sowohl unterstützend bei körperlichen und seelischen Problemen, als auch schützend vor Krankheiten über die Duftmoleküle. Sie gelangen über die Nasenschleimhaut in den Körper und wirken auf das zentrale Nervensystem. Dabei kommt uns der Geruchssinn zugute, der im ältesten Teil des Gehirns, dem limbischen System sitzt. Darum können Duftreize die Ausschüttung von Botenstoffen wie körpereigenen Endorphinen bewirken.

Die ätherischen Öle z. B. der Zwiebel, des Eukalyptus oder des Salbeis besitzen eine antibiotische, desinfizierende Wirkung. Die ätherischen Öle von Zimt oder Kümmel wirken verdauungsfördernd, Kamillenöl schmerzstillend, Lemongras und Mandarine stimmungsaufhellend und das ätherische Öl der Zirbenkiefer beruhigend und schlaffördernd.

Da ätherische Öle nicht pur auf die Haut aufgetragen werden oder mit Schleimhäuten in Berührung kommen sollten (Vorsicht bei Asthma und in der Schwangerschaft) wegen möglicher allergischer Reaktionen, empfehlen sich Produkte, die das ätherische Öl gelöst oder verdünnt enthalten.  Es gibt Produkte mit dem seltenen, Bio-zertifizierten Zirbenkieferöl.

Zirbelschlaf

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.